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Kaliumhydroxid (95%) - China
- Herkunft
- : China
- CAS-Nummer
- : 1310-58-3
- HS-Code
- : 2815.20.00
Grundlegende Informationen
- IUPAC-Bezeichnung
- : potassium hydroxide
- Molekulare Formel
- : KOH
- Molekulargewicht (g/mol)
- : 56.1100
- Synonyme und Handelsnamen
- : Potassium hydroxide; Caustic potash; Potash lye; KOH
- Reinheit/Test (%)
- : 95% min
- Klasse/Qualitätsniveau
- : Industrial Grade
- Körperliche Form
- : Solid
- Konzentration
- : Pure substance
- Aussehen//Farbe
- : White to off-white solid
- Geruch
- : Odorless
- Schmelzpunkt (°C)
- : 360.0000
- Siedepunkt (°C)
- : 1327
- Dichte (g/cm³)
- : 2.1200
- Löslichkeit in Wasser
- : Freely soluble (112g/100mL)
- Signalwort
- : Danger
- UN-Nummer
- : 1813
- GHS-Gefahrenklasse
- : Skin corrosive; Eye corrosive
- H-Aussagen
- : H290|H314
- P-Aussagen
- : P234|P260|P264|P270|P273|P280|P301+P330+P331|P304+P340
- REACH-Status
- : Registered
- Status einer Arzneimittelvorstufe
- : Non-precursor
- Speicherklasse (GHS)
- : 8
- Lagerungsbedingungen
- : Cool, dry; sealed; away from acids and moisture
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Kurzer Überblick
Kaliumhydroxid ist eine geruchlose, weiße oder leicht gelbe Farbverbindung, die entweder in kristalliner oder flüssiger Form vorliegt und aus einem Kaliumkation und einem Hydroxidanion besteht. Es ist eine chemische anorganische Verbindung mit der Formel KOH und wird allgemein als Ätzkali bezeichnet. Es ist zusammen mit Natriumhydroxid, Lithiumhydroxid und wenigen anderen Metallhydroxiden eine starke Base und ähnelt in seinen chemischen Eigenschaften und Anwendungen auch Natriumhydroxid. Es wird im Handel als durchsichtiges Granulat verkauft, das an der Luft klebt, da es hygroskopischer Natur ist. KOH löst sich leicht in Wasser und dieser Auflösungsprozess ist exotherm und es entsteht eine stark alkalische ätzende Lösung.
Herstellungsprozess
Bisher wurde es durch Zugabe von Kaliumcarbonat (Kali) zu einer starken Kalziumhydroxidlösung (Löschkalk) hergestellt. Dabei kam es zu einer Metathesereaktion, bei der Kalziumkarbonat ausfiel und Kaliumhydroxid in Lösung zurückblieb:
Ca (OH) 2 + K2CO3 → CaCO3 + 2 KOH
Kaliumhydroxid wird gewonnen, indem das ausgefallene Calciumcarbonat filtriert und die Lösung gekocht wird. Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts war es das wichtigste Verfahren zur Herstellung von Kaliumhydroxid, als es weitgehend durch die derzeitige Methode der Elektrolyse von Kaliumchloridlösungen ersetzt wurde. Das Verfahren ähnelt dem Verfahren zur Herstellung von Natriumhydroxid.
2 KCl + 2 H2O → 2 KOH + Cl2 + H2
An der Kathode bildet sich Wasserstoffgas als Nebenprodukt. Gleichzeitig findet eine anodische Oxidation des Chloridions statt, wobei Chlorgas als Nebenprodukt entsteht. Dieser Prozess erfordert die Trennung der anodischen und kathodischen Räume in der Elektrolysezelle.
