Lineare Alkylbenzolsulfonsäure (90%) - Indien

Lineare Alkylbenzolsulfonsäure (90%) - Indien

Herkunft
: Indien
CAS-Nummer
: 27176-87-0
HS-Code
: 34021100
Grundlegende Informationen
IUPAC-Bezeichnung
: 4-dodecylbenzenesulfonic acid
Molekulare Formel
: C18H30O3S
Molekulargewicht (g/mol)
: 326.5000
Synonyme und Handelsnamen
: LABSA; Linear alkylbenzene sulfonic acid; DDBSA; ABS
Reinheit/Test (%)
: 90% min
Klasse/Qualitätsniveau
: Technical Grade
Körperliche Form
: Liquid
Konzentration
: Pure substance
Aussehen//Farbe
: Clear to slightly colored liquid
Geruch
: Characteristic
Siedepunkt (°C)
: >300
Dichte (g/cm³)
: 1.0600
Löslichkeit in Wasser
: Dispersible in water
Signalwort
: Danger
UN-Nummer
: 2586
GHS-Gefahrenklasse
: Skin corrosive; Eye corrosive
H-Aussagen
: H290|H314
P-Aussagen
: P234|P260|P264|P270|P273|P280|P301+P330+P331
REACH-Status
: Registered
Status einer Arzneimittelvorstufe
: Non-precursor
Speicherklasse (GHS)
: 8
Lagerungsbedingungen
: Cool, dry; corrosive; away from bases
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Technisches Dokument

Kurzer Überblick
LABSA 90% ist ein weit verbreitetes synthetisches Tensid bei der Herstellung von Reinigungsmitteln, Emulgatoren und industriellen Reinigungsprodukten. Es ist bekannt für seine Erschwinglichkeit und hervorragende Leistung, insbesondere beim Reinigen, Benetzen, Schäumen und Emulgieren. Dieses Tensid wird üblicherweise bei der Herstellung von Haushalts- und Industriereinigungsmitteln wie Waschmitteln und Spülflüssigkeiten eingesetzt.
Herstellungsverfahren
Das kommerzielle Verfahren zur Herstellung von LABSA besteht darin, lineares Alkylbenzol entweder mit Oleum (10-25% Schwefeltrioxid (SO3) in Schwefelsäure) oder mit einem SO3-Luftgemisch zu sulfonieren. Die Reaktionstemperatur wird während der Säurezugabe kontrolliert und die Reaktion ist nach 30 bis 45 Minuten abgeschlossen. Das Hauptprodukt ist Para-Alkylbenzolsulfonsäure. Eine hohe Temperatur und eine lange Reaktionszeit würden zu einem unerwünschten, dunkel gefärbten Produkt führen. Schwefelsäure (H2SO4) wird der Verwendung von Schwefeltrioxid vorgezogen, da die Reaktion von reinem SO3 als elektrophiles Reagenz zu aggressiv ist und aufgrund seiner schnellen exothermen Reaktion bei Kontakt eine schwarze Verkohlung bildet. Eine Kühlung wäre auch erforderlich, um die Bildung von Nebenprodukten aufgrund der hohen Temperaturen zu verhindern. Daher werden H2SO4 und Oleum häufiger zur Sulfonierung verwendet. Die Sulfonierungsreaktion stoppt, wenn die H2SO4-Konzentration auf 90% fällt.